Tierhilfe Wolfsburg e.V.
 

Willkommen 2021


Wir hoffen auch in diesem Jahr auf eine Niedersächsische Katzenkastrationsaktion. Wie groß der Bedarf ist, konnte man die Jahre zuvor erkennen:

Die Aktion war jeweils für 2 Monate angesetzt und die Mittel bereits nach knapp 2 Wochen aufgebraucht.

Unsere Einsätze erstrecken sich über Wolfsburg bis Richtung Brome und Helmstedt sowie Oebisfelde und Umgebung. So kam es 2018 zu 126 Kastrationen plus ärztliche Versorgung, Chip und Registrierung; 2019 zu 73 dieser Aktionen, in 2020 konnten wir 194 Tiere kastrieren und versorgen lassen.


Aktueller Stand 2021

59 kastrierte Streuner  

(27w - 32m)


22. Juni 2021

-Nur eine Minute -

Manchmal würde man sich nur eine Minute mehr Zeit zum durchatmen wünschen.
Wir kommen nicht mal mehr zum Schreiben..

Bereits vor über einer Woche sind diese 6 völlig verschnupften Neuankömmlinge zu uns gekommen.

Die kleinen werden von ihren liebevollen Pflegeeltern gepäppelt was das Zeug hält.

In der Zwischenzeit konnten wir noch eine Katze mit Beinbruch und eine mit Kreuzbandriss versorgen lassen.  Parallel läuft eine sehr große Fangaktion und mehrere Mütter mit Kitten an verschiedenen Orten müssen versorgt und gefangen werden.





12. Juni 2021

-Fee-

Die kleine bezaubernde, 9 Monate alte Fee sucht ein schönes Zuhause bei liebevollen Menschen und ruhigen Artgenossen. Die kleine Piratenlady sieht mit ihrem vorhandenen Auge noch ein bisschen. Sie ist ganz lieb und genießt jede Streicheleinheit.

Fee ist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht.


09. Juni 2021

Hallo, ich heiße Toffifee....ja so wie die schokis....und in meinem Namen steckt das Wort Fee....also werde ich eure Tage verzaubern wenn ihr euch entscheidet mich in euer Leben und eure Familie aufzunehmen. Ich brauche ein Zuhause mit Freigang....ich bin noch ein sehr scheues Mädchen. Aber ich bin bereits gechippt, kastriert und geimpft....

Und auch wenn ich scheu bin würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir eine Chance geben könnt auf ein schönes und friedliches Zuhause.

Meldet euch bei meiner Pflegemama und schreibt ein wenig über euch....so kann meine Pflegemama besser einschätzen, ob wir gut zueinander passen danke und bis bald

Da die lieben Menschen von der Tierhilfe sich um alles liebevoll gekümmert haben werde ich mit Vertrag und Schutzgebühr abgegeben.


05. Juni 2021

- Update - Hund ist wieder zu Hause - 

Fundhund Saalsdorf

Wer kennt den Hund?



04. Juni 2021

RESERVIERT

- Lea und Struppi suchen ein liebevolles Zuhause mit Freigang-

Sie kommen von einem Resthof mit vielen weiteren verwilderten Katzen. Der Hof musste aufgelöst werden und alle tierischen Bewohner landeten in Pflegestellen der Tierhilfe Wolfsburg e. V. bis sich neue liebevolle Dosenöffner finden.

Lea ist sehr verspielt, zutraulich und kuschelt sehr gern.

Struppi möchte ihr kleines Herz erst noch verschenken, aber auch sie holt sich sehr gerne Leckerlis ab.

Beide sind zwei süße verspielte 5 Monate alte weibliche Kätzchen. Da beide Schwestern draußen geboren wurden, wünschen sie sich ein neues Zuhause mit Freigang. Beide sind sehr aneinander gewöhnt und würden gerne zusammen bleiben.

Sie sind geimpft entwurmt und gechipt.





01. Juni 2021 Update - R.I.P. kleiner Snicket - Für uns warst du nicht "Niemand"                        

                             

-!! TRIGGERWARNUNG !!-

Bitte schaut euch das Video nicht an, wenn ihr nichts Schlimmes sehen möchtet!!

https://fb.watch/5T9KtNgAVD/


Ich war jemand!

Ich war der, der sich durchs Leben gekämpft hat.

Ich war der, der die meisten Mäuse geschnappt hat.

Ich war der, der immer wusste, wo es Essensreste gab.

Ich war der, der jedem Auto ausgewichen ist.

Ich war der, der Schmetterlinge gejagt hat.

Ich war der, der am liebsten seine Nase in die Sonne gehalten hat.

Ich war der, der sich alleine durchschlagen musste.

Ich war der, der sich ungehindert fortgepflanzt hat.

Ich war der, der trotzdem viel zu oft einen knurrenden Magen gehabt hat.

Ich war der, der unfassbare Schmerzen erleiden musste.

Ich war der, der von Menschen einfach liegen gelassen wurde.

Ich bin der, der seine Augen niemals mehr öffnet.
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Streunerkatzen führen häufig ein furchtbares Leben bis sie unentdeckt unter irgendwelchen Büschen oder auf der Straße sterben.

Sie wissen nicht, was es bedeutet, Teil einer Familie zu sein.

Sie wissen nicht, was ein Leben ohne Leid bedeutet.

Kastration verhindert Katzenelend!
Bitte lasst eure Katzen kastrieren, kennzeichnen und registrieren.

RIP kleiner Snicket. Für uns warst du keine Niemandskatze.

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31. Mai 2021 (siehe auch Update 01.06.2021)

Heute konnte dieses arme Mäuschen in Ehmen gesichert werden...  

Sie befindet sich nun in der Tierklinik.  Es sieht nicht gut aus.

Bei der Fangaktion wurde von Karten spielenden Passanten nur zugeschaut und gefragt:
"Ist das Ihre Katze?"

Wie kann man sich das nur einfach mit anschauen wie da ein hilfloses Wesen liegt?




29. Mai 2021

- 8 Herzen schlagen -

Als wir den warmen Bauch von Mama verlassen haben, waren wir aufgeregt. Mama hat 4 von uns abgeschleckt und trocken gemacht. 8 Herzen schlagen noch. Eins wird langsamer und leiser. Einer von uns war noch in der Fruchthülle.

7 Herzen schlagen noch.

Einige von uns waren nicht abgenabelt. Es musste nachgeholfen werden.
Mama hat kein Interesse mehr an uns... Sie kümmert sich nicht. Sie hat Angst und will nur weg.

6 Herzen schlagen noch.
Ich fühle mich so schwach. Ich habe Hunger und habe schon so schlimm Bauchweh. Meine Geschwister robben über mich. Ich komme nicht weg.

Wir werden genommen und auf ein warmes Bettchen gelegt.
Ich wiege nur 56g. Ich möchte nur noch schlafen. Langsam wird mir wärmer. Ich werde agiler.

Wir alle 6 sind nur noch Haut und Knochen...

Meine Geschwister bekommen die Flasche. Sie wissen nicht so recht, was das soll. Es dauert etwas bis ihnen die warme Aufzuchtmilch schmeckt. Ich kann nicht saugen. Ich bin zu schwach.

Alle 2 Stunden werden meine Geschwister und ich gefüttert. Ich bekomme immer einen Schlauch zum Magen geschoben. Ich werde mit Sonde ernährt.

Das ist nicht schön aber

6 Herzen schlagen noch.

Heute, an meinem 8. Lebenstag, wiege ich 112g. Jetzt stehen meine Chancen besser. Mein aller größter Bruder wiegt heute schon über 200g.

Drückt uns die Daumen, dass unsere Herzen weiter schlagen dürfen.  Viele Stunden, Tage, Wochen, Jahre!




29. Mai 2021

Fallersleben Neubaugebiet Kleekamp und Umgebung - Wer kennt diese Katze?

Diese Katze hat Babys, die von ihr auf einer Baustelle auf einem Container abgelegt wurden auf dessen Dach sich ein weiterer Container befand (gestapelt). Nun wurden alle Container abgebaut. Die Babys konnten wir (Tierhilfe Wolfsburg e.V.) vor Ort beim Abbau sichern, die Mutter jedoch leider noch nicht. Sie ist bisher nicht in die Falle gegangen, da sie offensichtlich nicht hungrig ist. Irgendwo muss sie also gefüttert werden. Wer kennt sie? Bitte dringend melden, da die Babys die Mutter brauchen!

Bitte fleißig teilen! Danke!


https://www.facebook.com/groups/1512935858930035/permalink/3029581923932080/



26. Mai 2021

-Katzenalarm-

In Neuhaus konnten vor ein paar Tagen vier Kitten gesichert werden. Es waren ursprünglich 6 Kleine. Zwei waren leider nicht mehr im Nest.

Die Kleinen schrien, sobald sie Stimmen hörten und die Mama sollte schon länger nicht mehr aufgetaucht sein.

Am Abend, bevor die Kleinen gesichert werden konnten, hatte ein Fuchs sich ein paar Hühner geschnappt.

Die Babys werden jetzt mit der Flasche groß gezogen und trinken schon gut.

Heute haben wir die vermeintliche Mutterkatze nur 100 m vom Kittenfundort entfernt tot aufgefunden.



25. Mai 2021

Von nun an unterstützt uns auch Sabrina von Hufeisen-Lesezeichen

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2961479977468012&id=1849749311974423


23. Mai 2021

DANKE !!!
Möchtest du mitbieten?

https://www.facebook.com/groups/309504193337490/permalink/798120804475824/




23. Mai 2021

Babyteam 1 und 2 wünschen frohe Pfingsten.




23.Mai 2021

-Die Sonne scheint auch für dich-

Hier in dem Gebüsch, in dem ich geboren wurde, ist es feucht und kalt. Mama hat schon länger Schnupfen und fühlt sich nicht wohl.
Ihr Körper ist heiß und spendet uns genug Wärme, um dem kalten Nass um uns herum zu entkommen.

Mama muss manchmal los, um etwas zu fressen und um Kraft zu tanken.
Langsam beginne ich, mich unwohl zu fühlen.  Meine Augen, die erst wenige Tage offen sind, fangen an zu brennen. Meine Nase läuft und mein Hals tut weh. Jeder Atemzug schmerzt .

Das Brennen in meinen Augen wird schlimmer und der Schmerz wird unerträglich.

Ich kann die Minuten, Stunden, Tage, die es gedauert hat bis der Schmerz nachgelassen hat, nicht zählen.

Unsere Welt ist jetzt dunkel. Katzenschnupfen ist heimtückisch. Uns hat er das Augenlicht genommen.

Die Welt wieder sehen. Mit all ihren Formen, Farben und spannenden Dingen. Die Maus sehen, die da unter dem Stein hervorschaut, um zu sehen, ob die Luft rein ist.
In die Sonne blicken, die uns so warm unsere Nase und unser Fell kitzelt. Den Mond da oben am Himmel, die Millionen funkelnden Sterne. All das werden wir nie wieder sehen.

Eine liebe Frau hat uns eingesammelt und versorgt. Wir wussten, dass sie uns nichts tun würde.  Wir bekamen regelmäßig etwas zu fressen und spürten, dass wir nun in Sicherheit sind.



Die drei Mäuse wurden tiermedizinisch versorgt und kastriert. Die Behandlungskosten fressen uns ein riesiges Loch in den Spendentopf.

Wir brauchen eure Unterstützung! Bitte spendet!

Tierhilfe Wolfsburg e.V.
IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an
tierhilfe.wolfsburg@t-online.de
(Bitte "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden.)



17. Mai 2021

-Nichts für schwache Nerven-

Neben meinen 8 Geschwistern liege ich hier auf dem kalten Fußboden. Seitdem ich riechen kann, rieche ich Kot, Urin und Angst.
Seitdem ich hören kann, höre ich dumpfe Schläge. Ich höre wütende Schreie, ich höre Jaulen, ich höre Winseln.

Meine Mama legt sich schützend über uns, wenn die Stimmen lauter werden. Die Monster lachen. Sie zittert. Mein Bruder Nummer 627 ist müde geworden und eingeschlafen. Er ist ganz kalt. Er hat heute nicht versucht, Mamas beste Zitze zu klauen. Ich war richtig stolz, dass ich heute schneller war als er. Die warme Milch legte sich wie ein wohltuender Schleier sanft in meinen Bauch. Als ich fertig war, wollte ich meinem Bruder sagen, dass er die Zitze ja nun haben könne. Er schlief noch immer.

Die Monster kamen näher. Ich hörte das laute Quietschen der Gittertüren, das aufgeregte Bellen, das Jaulen, das Winseln. Und immer und immer wieder rieche ich die Angst.

Jetzt quietschte unsere Gittertür. Mama machte sich ganz klein. Hastig reckte sie ihren Hals hervor. Sie hatte so furchtbaren Durst. Die Monster hatten noch ein bisschen Wasser in ihrem Eimer. Mama schrie auf. Sie wusste doch, dass sie den Monstern nicht zu nahe kommen durfte. Das Monster hatte mit dem Eimer gegen Mamas Kopf geschlagen. Sie wich zurück und meine Brüder, Schwestern und ich fiepten erschrocken auf.

Alle bis auf Bruder Nummer 627.
Nummer 627 wurde von den Monstern mitgenommen und in den zweiten, leeren Eimer geschmissen, den die Monster dabei hatten.

Etwas fiepte noch in dem Eimer. Sie würden 627 sicher bald wieder zurückbringen - wenn er ausgeschlafen hatte!

Mama war sehr unruhig. Sie schlang ihre paar Brocken Brötchen runter und war immer noch sehr hungrig. Das Wasser, das auf uns geschwappt war, ließ sie vor Kälte zittern.

Sie ließ sich auf den kalten Boden neben uns nieder und schlief erschöpft ein.

Morgen und übermorgen würden die Monster wieder nicht kommen. Tagelang hungerte unsere Mama. Es ging hier vielen Mamas so.

Ca. 2 Wochen später begannen auch ich und meine verbliebenen fünf Geschwister, uns für Futter zu interessieren. Die Monster sperrten uns in noch kleinere Käfige und nahmen uns mit.

Das Jaulen meiner Mama hallt mir immer noch in meinen Ohren.

Es strömen verschiedene Gerüche und Geräusche auf uns ein. Es ist dunkel, es ist laut und es ist verdammt eng hier in dieser kleinen Box. Der blutige Durchfall meines Bruders klebt an meinem weißen Fell. Es rumpelt und poltert. Ich kann nicht mehr an mich halten und pullere unter mich.

Ich habe Durst.
Ich habe Hunger.
Ich habe Angst.

Nach endlosen Stunden werden die Geräusche weniger. Es wird heller um uns herum. Die Sonne scheint in unsere Box und wir mustern aus zusammengekniffenen Augen unsere Umgebung durch die Gitterstäbe.

Wir werden in einen kleinen, kalten Raum gesperrt. Dort sind schon andere kleine Nummern. Die Monster gehen weg. Wir vermissen unsere Mama und jaulen uns die Seele aus dem Leib.

Kurze Zeit später werden zwei von uns mitgenommen. Die große Metalltür schlägt erneut vor meiner Nase zu.

Hilfe! Ihr habt uns aus Versehen vergessen.  Wir möchten auch raus!

Unser Fiepen wird lauter. Wir hören Stimmen. Gemurmel. Das sind nicht die Monster.  Da lacht keiner...

Kurze Zeit später eine laute Sirene. Es ruckelt so komisch an der Tür... Sie öffnet sich. Die Sonne kitzelt uns an der Nase und wir spüren das erste Mal Gras unter den Füßen.

Wir werden fest in den Arm genommen und spüren zum ersten Mal in unserem Leben von Monstern, die wir in dem Fall Menschen nennen möchten, Liebe, Sicherheit und Mitgefühl.

Unzählige Welpen erleben so einen furchtbaren Start ins Leben.

Übrigens möchten wir hier ausdrücklich erwähnen, dass es vielen Ferkeln in der Aufzucht genauso oder sogar bedeutend schlechter geht.

Die Hundemütter leiden Hunger und Durst. Müssen viel zu früh Mutter werden und verbringen ihr gesamtes Leben als Wurfmaschinen unter erbärmlichen Bedingungen. Sie bekommen keine medizinische Versorgung und verkümmern in ihrem eigenen Kot und Urin.

Jeder, der einen sogenannten Wühltischwelpen kauft, macht sich mit schuldig. Ihr helft nicht diesem einen. Ihr verdammt viele andere Welpen dazu, in derselben Scheiße groß zu werden. Ihr verdammt die Mütter dazu, Leid und Kummer zu erfahren.

Lasst euch nicht blenden, lasst euch nicht täuschen!

- Adoptiert nur Welpen von eingetragenen Tierschutzorganisationen oder von seriösen, eingetragenen Züchtern!

- Seht euch die Elterntiere der Welpen an. Zumindest die Mütter sollten vor Ort sein.

- Besucht die Welpen mehrfach. Stellt Fragen! Ist ein Besuch laut Verkäufer nicht möglich, lasst die Finger davon und meldet den Vorfall!

- Interessiert es die Verkäufer wirklich, wo die Welpen hinkommen? Stellen sie euch Fragen? Achtung! Auch hier werden die Händler raffinierter!

- Sind die Tiere regelmäßig entwurmt, gechipt und geimpft? Vorsicht! Impfpässe sind häufig gefälscht!

- Bei Züchtern gibt es zudem Wurfabnahmeprotokolle. Lasst euch diese zeigen!

- Die Abgabe erfolgt nicht vor der 8. Woche.

- Wie ist der Zustand der Mutterhündin und der Welpen?

- Gibt es einen Kaufvertrag? Oder verzichtet der Verkäufer darauf und begnügt sich mit der Geldübergabe?

- Achtung! Auch ein hoher Preis ist kein Garant für einen seriösen Handel!

- Ist der Verkäufer bereit, euch seinen Ausweis zu zeigen?

Bei Fragen rund um die Adoption stehen wir oder euer nächst gelegener Tierschutzverein mit Rat und Tat zur Seite.

Geschichten wie diese passieren täglich. So oder so ähnlich ist sie vor kurzem auch bei uns in Wolfsburg passiert. Rumänische Hundehändler haben an verschiedenen Lebensmittelmärkten per Aushang nach Welpenkäufern gesucht. Leider sind sie auf diesem Wege sehr viele Welpen los geworden.

Diese fünf konnten wir in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Feuerwehr aus einer kleinen Klokabine in einer Schrebergartenanlage befreien:



13. Mai 2021

RESERVIERT

-Odin, Hugin & Munin-

Diese drei Kater sind gerade erst 9 Monate alt und haben schon viel Leid erfahren. Fieser Katzenschnupfen hat die drei Jungs geplagt. Dadurch ist auch jeweils ein Auge so schwer geschädigt, dass es blind geworden ist.

Leider hat sich Odin zusätzlich so schwer am Vorderbein verletzt, dass es amputiert werden musste.

Eine liebevolle Frau hat sich aufopferungsvoll um die Bande gekümmert. Es wurden nur immer mehr Katzen. Ein Nachbar war den Katzen leider nicht wohlgesonnen... Er sagte, er würde sich schon um die Katzen "kümmern". Das hat die Dame natürlich nicht zugelassen. Sie hat uns die Katzen anvertraut. Sie werden jetzt alle nach und nach kastriert und vermittelt. Viele der Tiere sind behindert.

Gestern konnten die drei Jungs durch uns kastriert werden. Sie wurden natürlich zeitgleich gechipt. Sie sind FIV/FELV negativ getestet, bei Abgabe geimpft und suchen liebevolle Familien.

Heute konnte zudem eine kleine Katzenfamilie (Mama mit 5 Babys ) vom selben Ort in Sicherheit gebracht werden.

Bald folgen auch noch zwei blinde Katzen.

Hast du Interesse an einer Katze?
Melde dich gerne bei uns.

Wir benötigen zudem dringend finanzielle Hilfe für die Tierarztkosten, die noch auf uns zukommen...

Bitte spendet!

Tierhilfe Wolfsburg e.V.
IBAN DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an

tierhilfe.wolfsburg@t-online.de

(Bitte bei Paypal "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden.)



12. Mai 2021

-Katzenalarm-

Es ist viel zu tun...

Zwei große Projekte fordern zur Zeit die Kraft von uns allen.

Katzenschnupfen, tragende Katzen, frisch gebackene Katzenmamas, kranke Kitten, Fip-Katzen, dreibeinige Katzen, Katzen mit nur noch einem Auge, blinde Katzen.

Tierärztliche Versorgung und das ganze Drumherum.

In den nächsten  Tagen stellen wir euch das erste Projekt vor...



10. Mai 2021

-Viel zu jung-

Seit 10 Monaten lebe ich auf diese Welt.

Vor 40 Wochen kuschelte ich mich das erste Mal an das Gesäuge meiner liebevollen, hungrigen Mama.

Vor 36 Wochen traute ich mich das erste Mal aus meinem Versteck.

Vor 34 Wochen brachte mir Mama die erste Maus.

Vor 32 Wochen noch tobte ich so schön mit meinen Geschwistern umher.

Vor 10 Wochen war ich das erste Mal rollig und habe das erste Mal Bekanntschaft mit einem Kater gemacht.

Vor 2 Wochen sind meine Babys geboren, die sich gleich an mich gekuschelt haben.

Vor 1 Woche sind meine Babys nach und nach  gestorben.

Man möchte sich das Leid und Elend, das eine trauernde Mama fühlt nicht ausmalen, wenn sie ihre Babys verliert. Tiere fühlen wie du und ich. Sie trauern!

Kastration verhindert Katzenelend.
Bitte lasst eure Katzen kastrieren.  

Zur Erinnerung an Maceys Babys
Smutney, Sad und Sam (der schon tot war, bevor seine Mama und seine Geschwister zu uns kamen).

Trotz engmaschiger Betreuung und tierärztlicher Versorgung haben auch die letzten beiden Herzchen aufgehört zu schlagen.

Danke an Ulrike du hast alles Menschenmögliche getan.

Die viel zu junge Mama Macey sucht nun zeitnah kastriert, gechipt, entwurmt und entfloht eine liebevolle Familie!


02. Mai 2021

Bevor die Kittensaison so richtig los geht…..

wir haben noch so viele ausgewachsene Katzen in der Vermittlung.
Katzen, die es nicht leicht haben, ein neues Zuhause zu finden.

Manche von ihnen sind scheu, andere sind chronisch krank.
Wiederum eine andere möchte einfach gern zusammen mit bestem Freund oder der besten Freundin zusammen ausziehen.

Gibt es denn dort draußen niemanden, der sich für ein älteres Tier interessiert?
Sie sind so dankbar und alle auf ihre Art besonders.

Wären wir die verrückten Katzenladys von den Simpsons, würden wir sie alle behalten.

- Amboss -
ca. 12 Jahre alt, männlich/kastriert – wird im Moment noch gegen Mittelohrentzündung behandelt und hat noch eine Kopfschiefhaltung, die aber langsam abklingt.
Wird keine dauerhaften Medikamente benötigen.
FIV/FELV negativ.
Braucht eine Familie, die ihm Freigang bieten kann. Liebt es zu kuscheln.

- Walter -
ca. 12 Jahre alt, männlich/kastriert. Schilddrüsenpatient. Braucht 2x täglich Schilddrüsenmedikamente.
Zurückhaltend

- Buschu -
ca. 14 Jahre alt, weiblich/kastriert. Beginnendes „Nierenproblem“ SDMA erhöht, Rest noch in Norm.
Lieb und verschmust. Braucht Zuhause mit Freigang.

- Schnatterinchen -
ca. 15 Jahre alt, wurde in einer Tierarztpraxis abgegeben und dort aufgepäppelt und kam so zu uns.
Sehr lieb und verschmust. Braucht keine Medikamente. Zähne frisch saniert.

- Kita -
ca. 13 Jahre alt, wurde in schlechtem Allgemeinzustand in einer Tierklinik abgegeben und dort liebevoll aufgepäppelt.
Sucht ruhiges, liebes Zuhause. Benötigt 2x täglich Schilddrüsenmedikamente.

- Chef -
ca. 7-8 Jahre, männlich/kastriert
Der puschelige Mix Kater sucht ein weitläufiges Zuhause bei einer liebevollen Familie ohne Hunde. Er ist nach angemessener Kennenlernzeit sehr anhänglich und verschmust. Würde gerne mit Isolde, Uschi oder Wally ausziehen!

- Isolde -
ca. 5-6 Jahre, weiblich/kastriert,
sehr zurückhaltend, scheu. Sucht ein weitläufiges Zuhause bei einer liebevollen Familie ohne Hunde. Soll zu souveräner Katze vermittelt werden oder einen von ihren Freunden (Chef, Wally, Uschi) mitbringen.

- Uschi -
ca. 5 Jahre, weiblich/kastriert,
sehr zurückhaltend, scheu. Sucht ein weitläufiges Zuhause bei einer liebevollen Familie ohne Hunde. Soll zu souveräner Katze vermittelt werden oder einen von ihren Freunden (Chef, Wally, Isolde) mitbringen.

- Wally -
ca. 5-6 Jahre, weiblich/kastriert
sehr zurückhaltend. Sucht ein weitläufiges Zuhause bei einer liebevollen Familie ohne Hunde. Soll zu souveräner Katze vermittelt werden oder einen von ihren Freunden (Chef, Isolde, Uschi) mitbringen.




01. Mai 2021

ZIEL ERREICHT

-Rapse-

gestern kam der nächste FIP Fall zu uns.
Der 1,5 jährige Kater ist aus Saarbrücken zu uns gekommen. Die liebe Kristina saß viele Stunden im Auto, um den Süßen abzuholen.
Er hat ein Lungenödem und die feuchte Form der FIP mit Erguss im Brustkorb (typisch bernsteinfarben).

Wir haben gestern Abend sofort mit der Therapie begonnen. Rapse muss zeitnah zusätzlich einem Kardiologen vorgestellt werden.

Leider ist die Therapie sehr teuer. Das Medikament ist in Deutschland nicht zugelassen.  

Das Geld für die FIP Therapie wird somit von Jenny privat gesammelt. Es gibt keine Spendenbescheinigung.

Wer möchte trotzdem helfen?

https://paypal.me/pools/c/8z2U7qw6pk

Jeder Euro zählt !



01. Mai 2021

Heute konnte in Fallersleben das erste kleine Fellknäul dieses Jahres gesichert werden.

Es wird nach Geschwistern und der Mama Ausschau gehalten.



28. April 2021

Isolde hat noch nicht eine einzige Anfrage
Gibt es da draußen denn niemanden, der einer scheueren Katze eine Chance gibt?

Isolde ist sehr ruhig und zurückhaltend.  Sie braucht zwingend eine zweite, souveräne Katze an der sie sich orientieren kann.

Vielleicht darf sie mit einem ihrer Freunde ausziehen?

Die ca. 6jährige, kastrierte Katzenlady braucht ein Zuhause bei verantwortungsbewussten und liebevollen Menschen.
Sie braucht nach angemessener Eingewöhnungszeit zwingend Freigang.

Sie ist FIV/FELV negativ getestet und gechipt.

Interessenten melden sich gerne per Nachricht.



25. April 2021

-Bibbeldibabbeldibu-

Am Freitag kam der kleine ca. 11 Monate alte Kater zu uns als Abgabetier. Über 3 Stunden Fahrt haben die Besitzer auf sich genommen.

Der kleine Kater hat Ataxie. Eine schwerere Form als diese, die Hercules zurückbehalten hat.

Bibbeldi sucht ein Zuhause bei einer verantwortungsvollen, ruhigen Familie mit mindestens einem Artgenossen.

Es sollte kein zu großer Katzenbestand sein. Für ihn wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause.




24. April 2021

-FIP IST HEILBAR-

Vor einigen Tagen ging ein Hilferuf durch Facebook. Es wurde nach jemandem gesucht, der einen an FIP erkrankten Kater übernehmen würde. Der Euthanasie-Termin war für den nächsten Tag geplant, da es dem kleinen Kater zunehmend schlechter ging. Seine Haut und seine Schleimhäute hatten sich schon gelb gefärbt. Die Leber versagte. Er wollte seit Tagen kaum fressen und hat dadurch auch keinen Kot abgesetzt. Seine massiv geschwollenen Lymphknoten drückten auf den Darm. Durch eine Fehldiagnose wurde er noch operiert. Man dachte, er hätte einen Fremdkörper im Darm.

Das Blutbild des roten Schmusebären war katastrophal. Schnell bestätigte sich die Diagnose "Trockene FIP".

Trotz größter Mühe der Besitzer war eine Therapie (mindestens 84 Tage jeden Tag eine Injektion zur selben Uhrzeit) nicht möglich. Der Kater wehrte sich massiv gegen die etwas brennenden Injektionen.

So kam der kleine Schorschi nun zu uns.

Er bekam sofort eine Dauerinfusion und wurde alle 2 Stunden zwangsernährt. Leberaufbaupräparate und B-Vitamine sowie Kortison und tägliche Injektionen in hoher Dosis des Virushemmers GS brachten baldige Besserung.

Die Therapie mit dem GS ist sehr kostspielig.  Innerhalb von 2 Stunden hatten wir in einer privaten Sammlung über 2000€ dafür zusammen!

Heute, am 6. Tag der Therapie, frisst der kleine Schorschi eigenständig. Die Gelbfärbung lässt nach und er ist munter.

Das Bild ist am Tag der Ankunft entstanden.



22. April 2021

SOS

Viele von euch haben diese Aushänge in verschiedenen Lebensmittelmärkten in und um Wolfsburg gesehen!

Wer hat dort einen Hund gekauft?  Bitte meldet euch bei uns mit Hinweisen!

tierhilfe.wolfsburg@t-online.de

Die Hunde sind schwer krank.



21. April 2021

Danke liebes Fressnapf Weyhausen Team
Liebe Fressnapf Kunden!

Unsere Tiere sagen DANKE!!!!



16. April 2021

Auch für Sir Archie heißt es heute:

Happy Birthday!

Ein Jahr ist er heute bei seiner neuen, lieben Familie!

Zur Feier des Tages hat Archie eine monatliche Patenschaft für seinen Kumpel Günther übernommen!!



13. April 2021

Nur füttern reicht halt nicht

Wer ein Tier hält, trägt Verantwortung.

Verantwortung heißt nicht, dem Tier billiges Futter hinzustellen.

Verantwortungsvoll ist man auch nicht, wenn man sagt „aber sie frisst noch“.

Verantwortung hat man auch nicht nur für das erste Lebensjahr des Tieres.

Verantwortungsvoll zu sein bedeutet, sich um ein Tier zu kümmern, bis es irgendwann mal nicht mehr auf dieser Welt weilt.

Ein Tier gesund zu ernähren und sich mit allem was dazu gehört darum zu kümmern, kostet Geld – einen Arsch voll davon! Jeder, der ein krankes oder älteres Tier intensiv betreut weiß, dass man so manchen Kleinwagen „in das Tier gesteckt hat“. Den Zeitfaktor, den ein altes Tier kostet, rechnen wir jetzt mal nicht. Da kann mal eben die ganze Freizeit bei drauf gehen!

Umso mehr platzt mir dann der Arsch, wenn ich höre, dass Menschen sagen: „So viel Geld für eine Katze? Also das hätte ich für meinen Hund gemacht – für eine Katze aber nicht“
Oder eben:
„Sie hat doch noch gefressen.“
„Sie ist doch noch gelaufen.“

Tja, das alles geht auch bis „Sie hat doch noch geatmet.“

Ein Tier auf seinem letzten Weg zu begleiten, ist immer schmerzhaft und es fällt auch mir unsagbar schwer.

Für Pirella, unsere Fundkatzenomi von gestern kam leider jede Hilfe zu spät. Übrigens wurde auch sie 13 Jahre lang gefüttert!

Sie litt unter furchtbaren Schmerzen, ihre Zähne waren komplett vereitert, viele waren abgebrochen!

Ihr ganzer Körper, sogar ihre Beine waren voller Wasser. Sie hat kaum mehr Luft bekommen.

Fellpflege hat sie schon länger nicht mehr betrieben, wie ihr auf den Bildern erkennen könnt.

Sie konnte heute nur noch von ihrem Leid erlöst werden.

Vor ein paar Monaten hätte man ihr sicher noch helfen können.

Ich bitte jeden da draußen, nochmal in sich zu gehen! Schmerzen merkt man einem Tier häufig erst spät an. Auch mit Zahnschmerzen frisst dein Tier noch.

Bitte nehmt regelmäßige Routineuntersuchungen beim Tierarzt wahr. Lasst die Blutwerte und die Zähne mindestens einmal jährlich checken!

Ernährt eure Tiere gesund und achtet darauf, dass sie parasitenfrei sind! Euer Tier schläft vermehrt? Ist nicht mehr so aktiv wie früher? All das können Anzeichen für Schmerzen sein. Die Liste kann noch beinahe endlos fortgeführt werden!  

Manchmal ist es auch leider so, dass einem Tier nicht mehr geholfen werden kann! Dann trägt man dafür die Verantwortung es nicht leiden zu lassen....

Noch einmal:

Wer füttert, trägt Verantwortung!  Derjenige, der Streuner füttert, ist deren Besitzer.

Danke!

R.I.P. Pirella

Bei Fragen und Problemen meldet euch bei uns. Wir versuchen euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!




12. April 2021

-Pirella-

Heute wurde uns dank lieber Menschen eine arme verwahrloste Katzenoma gebracht.  Sie scheint Flüssigkeit im Bauch zu haben. Morgen früh geht die arme Katzenomi gleich zum Tierarzt.


11. April 2021

Du hast Bedenken, eine scheue Katze zu adoptieren?

Wir unterstützen euch auch noch nach der Adoption bei Fragen und Problemen!

Hier ein Erfahrungsbericht einer lieben Adoptanten Familie  

Ein Kater aus dem Tierschutz soll es sein!

Schon lange haben wir nach einem Kater gesucht. Für uns kam aber nur ein Tier aus dem Tierschutz in Frage. Jenny sendete uns ein Foto von einem ca. 8 Monate jungen Kater namens Quacko. Seine Geschichte berührte uns und so entschlossen wir uns, den Kleinen vor Ort anzusehen. Jenny stimmte uns darauf ein, dass er sich bestimmt vor uns verstecken würde. Dort angekommen, war die Situation erwartungsgemäß. Aber sein Blick hat uns mitten ins Herz getroffen. Schon auf dem Rückweg war uns klar, dass wir genau diesem scheuen Tier ein Zuhause auf Lebenszeit geben wollen.

Der Einzug des Unsichtbaren Ninja Katers Jacko!

Am 19.3. haben wir Quacko-Jacko abgeholt. Er machte es Jenny und uns nicht einfach, nur mit dem Kescher war es möglich ihn in die Transportbox zu tun.

Zu Hause angekommen brachten wir Jacko in ein kleines Zimmer, wo alles für ihn bereit war. Wir öffneten die Tür der Box und -schwups- war er unter einer Kommode verschwunden. Unser Plan, ihn in der ersten Zeit ausschließlich in diesem Zimmer zu lassen, missglückte. Die erste Nacht war unruhig, da er mehrere Fluchtversuche startete. Er war voller Angst, was wir natürlich verstehen konnten.
Vom ersten Tag an war er „Der Unsichtbare“. Hatten wir ihn in einem Versteck entdeckt, hat er sich ein anderes gesucht. Nur nachts war er aktiv, fraß und erkundete die Wohnung.
Er verewigte sich die ersten Tage auf der Couch, den Wolldecken und den Badezimmerteppichen. So manches mal war ich wütend auf ihn und dachte, dass es noch sehr lange dauern wird, bis er sich an uns gewöhnt. Aber immer war da vor allem  Verständnis für sein Verhalten, nämlich purer Stress und Angst. Also folgte ein zweites Katzenklo, die Couch wurde mit Alufolie ausgelegt, die Vorleger im Bad und die Wolldecken wurden entfernt und die besten Leckerlis kamen zum Einsatz!

Jenny war in der ganzen Zeit immer für uns da und hat uns moralisch großartig unterstützt. „Nicht Aufgeben“ war jeden Tag aufs Neue unser Mantra! Unsere 8 jährige Tochter war oft traurig und zweifelte stark an unserer Entscheidung für Jacko.
Immer wieder erklärten wir ihr das Verhalten von Jacko und jeden Tag wuchs ihr Verständnis.
„Ich liebe dich, Jacko“ sagte sie ins Wohnzimmer, wo er sich versteckte!

Der Unsichtbare wird sichtbar!
Nach ca. 3 Wochen voller Hoffnung und Geduld, aber auch Zweifeln und Ratlosigkeit, folgten viele kleine Annäherungen. Er fraß in unserer Anwesenheit, er kommunizierte mit den Augen (blinzeln) und er zeigte sich, wenn auch nur kurz. Und die Zuversicht wuchs mit jedem Tag.

Nachdem wir sein Versteck unter dem Sofa reinigen mussten, verkroch er sich unter dem TV Board und... erledigte wieder sein kleines Geschäft  auf der Couch.  Nach erstem Unverständnis war uns die Situation klar. Er konnte von seinem jetzigen Versteck nicht mehr unbemerkt auf das Katzenklo. Also stellten wir es um und das Problem war gelöst.

Genau 4 Wochen nach seinem Einzug kam der erste große Durchbruch. Mit getrocknetem Lachs und mit dem Rücken zu ihm gewandt, warf ich ihm immer ein Stück davon zu. Er näherte sich vorsichtig und wurde immer mutiger, bis er ganz nah bei mir war und ich ihm zum ersten Mal bewundern konnte. „Was für ein schönes Tier du bist, Jacko“.
Dann startete unsere Tochter einen Spielversuch und das kleine Wunder geschah, Jacko ließ sich auf das Spiel ein.

Willkommen zu Hause!

Viel Geduld, noch mehr Verständnis für das Tier und noch viel mehr Liebe, lassen das Eis Tag für Tag ein bisschen mehr brechen. Wir sind froh, nicht aufgegeben zu haben. Wir wissen, dass es bis zum „Kuschelkater Jacko“ noch dauern wird, aber was wir doch alle haben momentan, ist...Zeit! Und was wir den Tieren geben können, ist Liebe und Empathie.


 

10. April 2021

Update zu Günther

 SOS WIR SUCHEN DRINGEND PATEN SOS
 
 Hallo ihr Menschen!
 
 Hier ein etwas spätes Update zu meiner Operation. Ich war etwas ungehalten und hatte einfach keine bulldoggenartige Zeit (kommste heute nicht, kommste morgen) um euch zu erzählen wie es mir geht!
 
 Die Operation am 31.03.2021 ist gut verlaufen, sagen die Menschen!
 Leider kann ich nach der OP immernoch nicht laufen und bin inkontinent.
  
 Icch komme jetzt endlich zur Ruhe und genieße jede Kuscheleinheit mit meiner Mama.Ich bekomme Schmerzmittel, Antibiotika und Vitamin B.
 Meine Mami übt mit mir das Stehen. Macht Übungen mit mir und bürstet mit einer harten Bürste über meine Ballen.
  
 Wir waren jetzt schon zweimal bei der Lasertherapie. Es hat mir so gut getan das ich nach wenigen Minuten die Augen geschlossen habe.
 
 Zu Hause angekommen angekommen habe ich dann sogar versucht aufzustehen und konnte meinen Po oben halten. Vor kurzem war ich schon ein Jahr bei meinem Pflegefrauchen! Da haben wir sogar Geburtstag gefeiert. Tröööööt!!!
 
 Ich mache langsame Schritte in die richtige Richtung. Leider ist meine Therapie sehr teuer, ich verursache immense monatliche Kosten. So viele, dass es ein Mensch alleine gar nicht stemmen kann.
 
 Daher suche ich jetzt Menschen, die mich regelmäßig unterstützen möchten!
 Ich suche dauerhafte Paten!
  
 Ein Pate unterstützt mich mit einem monatlichen Beitrag ab 20€ - so können wir mit meiner Therapie weiter machen wie bisher.
 
 Es gibt für meine Paten dann eine exklusive Gruppe hier bei Facebook in der ihr immer auf dem Laufenden gehalten werdet! Zu dem bekommt ihr eine schöne Urkunde über eure Patenschaft-
 
 Wenn du mein Pate sein möchtest, schicke eine kurze private Nachricht an die Tierhilfe.
 
 Ich möchte mich für die vielen lieben Worte und die Unterstützung von jedem Einzelnen bedanken, das gibt mir Kraft und Energie um weiterzumachen!
 


 Luftschnapper!
 Euer Günni


09. April 2021


Noch sechs von ursprünglich acht Hofkatzen suchen dringend ein schönes Zuhause mit Freigang. Im Winter waren sie es gewohnt,  bei ihrem Herrchen in der Küche am warmen Ofen sitzen zu dürfen. Sie kannten also über die Jahre nicht nur die Scheune, sondern hatten auch menschlichen Kontakt. Nachdem ihr Herrchen im Januar verstarb, saßen sie stets vor seiner Tür und warteten auf ihn.

Die hübsche Bande ist teilweise noch sehr scheu und wird nur an verantwortungsvolle, katzenerfahrene Menschen vermittelt.


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29. März 2021


-Ein Unglück kommt selten allein-

Uns fehlen die Worte.
Günther kann seit heute Morgen nicht mehr laufen.

Schwerer Bandscheibenvorfall.

Die Operationskosten belaufen sich auf 2500€!
Zu unseren regulären Tierarztkosten für die vielen anderen Tiere können wir das kaum bezahlen. Erst vor kurzem wurde er für viele tausend Euro behandelt um sein Hautproblem zu lindern.

Wer hilft uns????

BITTE SPENDET

Tierhilfe Wolfsburg e.V.
IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an tierhilfe.wolfsburg@t-online.de (bitte "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden).






01.April 2021

 der Himmel hat einen neuen Stern

Katzer hat es leider nicht geschafft...

Aber er war in seinen letzten Lebenstagen nicht auf der Straße, er war nicht allein, er durfte Liebe erfahren. Unsere Jenny hat ihm alles gegeben, was möglich war, er wurde tiermedizinisch bestmöglich versorgt, er wurde gewärmt, von Hand gefüttert und liebevoll umsorgt. Erst gab es einen kleinen Lichtblick, als ginge es bergauf. In den letzten Tagen hatte sich sein Zustand aber stark verschlechtert, er lag nur noch auf der Seite. Trotz all der Fürsorge hat es für ihn nicht gereicht, das macht es besonders schwer. Danke, liebe Jenny!






27. März 2021


-Neues von Katzer-

Der kleine Mann hält jetzt konstant seine Körpertemperatur.  Er liegt noch viel und schläft fast den ganzen Tag. Heute Nacht hat er aber tatsächlich das erste Mal selbstständig gefressen.  
Er hat eine furchtbare Lungenentzündung.  
Der Schnelltest auf FIV/FELV war negativ..

Bitte drückt weiter die Daumen.

22. März 2021


- Es ist nicht nur ein Tier (Katzer) -

Er fühlt Schmerzen wie wir.
Er spürt Angst wie wir.
Er friert wie wir.
Er blutet wie wir.
Er hungert wie wir.
Er kämpft wie wir.
Er träumt wie wir.
Er hofft wie wir.
Er will leben wie wir....

Ich kugel mich zusammen. Ich mache mich so klein, dass mich niemand mehr verletzen kann. Die Menschen die an mir vorbei gehen ekeln sich vor mir. Sie beschimpfen mich und wollen mich hier nicht haben. Ich kann kaum noch laufen. Die letzte Kraft in meinem kleinen ausgemergelten Körper brauche ich, um zu atmen. Das Atmen fällt mir schwer und tut weh. Tausende Stiche und Bisse musste ich über mich ergehen lassen. Mir fehlt die Kraft, um mich zu putzen. Jeder Knochen meines Körpers ist durch mein schmutziges Fell zu sehen.

Ich will nicht eklig sein. Ich will nicht krank sein. Ich möchte Kraft haben, möchte fressen, möchte leben, möchte schmerzfrei atmen.
Was mir genau passiert ist, kann ich mit niemandem teilen. Ich weiß nur, dass mich irgendwann zwei liebe Menschen gepackt und zur Tierhilfe gebracht haben.

Ich hatte Todesangst.

Mein Körper hatte nur noch 35,5 Grad Temperatur. Ich lag auf der Seite und schlug mit meinem letzten Funken Kraft auf diese Hände ein und fauchte.

Nach einiger Zeit wurde mir wärmer. Ich wurde ein bisschen kräftiger. Die Flüssigkeit, die ich bekam, tat mir gut.

Ich habe die Nacht überstanden und lasse mich heute morgen sogar anfassen, während ich aus großen Augen, nun sitzend, meine Umgebung mustere.

Danke, dass ihr mir die Chance gebt zu überleben.

Bitte spendet:

Tierhilfe Wolfsburg e.V.
IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an tierhilfe.wolfsburg@t-online.de (bitte "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden).









19. März 2021


-Schwanzi / Amboss-

Oh meine Güte  Die, die am meisten Hilfe brauchen, die mit den zerrissensten Herzen, die kaputtesten Seelen, die ungeschliffensten Diamanten... Besonders diese armen Mäuse brauchen unseren Schutz und unsere Hilfe!

Da gucken dich diese riesigen, ängstlichen Katzenaugen an. Der schön gesprenkelte Augenhintergrund ist durch die stark geweiteten Pupillen kaum zu sehen. Angst und Schmerz liegen hinter Amboss (Schwanzi) und seinem ebenfalls graugetigertem Katzenfreund Walter. Die beiden kastrierten Kater wurden durch die Katzen-Hilfe Uelzen e.V.  gesichert. Walter hat eine Schilddrüsenerkrankung und benötigt täglich Medikamente.
Amboss (Schwanzi) hat eine schwere Mittelohrentzündung und hält den Kopf dadurch schräg. Jeder Schritt fällt ihm schwer. Leider ist er Toxoplasmose positiv. Auch er benötigt nun über mindestens 14 Tage Medikamente.  
Dank der Katzen-Hilfe Uelzen e.V. konnte er gestern in der Tierklinik Dr. Tholen ins CT! Danke für den "Außer-der-Reihe-Termin".
Es stellte sich bei weiteren Untersuchungen heraus, dass Amboss (Schwanzi) eine alte Schussverletzung hat.  

Beide dürfen sich nun bei uns erholen und suchen, wenn sie wieder fit sind, eine Familie.
Leider müssen bei den Jungs noch die Zähne saniert werden... Das werden sie dann aber auch noch mit links schaffen, oder?  Während wir ihm über den ausgemergelten Körper streicheln und er uns schnurrend ansieht, fassen wir Mut.

"Niemand erkennt ein gutes Herz
und deine Seele ist zerfressen
von Trauer und Schmerz.
Alleine stark, zusammen unschlagbar...
Noch bist du am Arsch...
Ich bin für dich da  

Ich box dich raus..
Ein Mann, ein Wort hab ich gesagt
also halte aus
Ich leg die Hand für dich ins Feuer -
und ball die Faust!
Ich mach mich stark für dich!
Ertrag's für dich,
weil du dran glaubst!
Wenn dich dein Glück verlässt,
die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt...."

Helft ihr uns, den beiden ein neues Leben zu schenken?  

Spendenkonto Tierhilfe Wolfsburg e.V
Tierhilfe Wolfsburg e.V.

IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an tierhilfe.wolfsburg@t-online.de

Spendenkonto Katzen-Hilfe Uelzen e.V. :

Sparkasse Uelzen
IBAN: DE98 2585 0110 0230 0562 10
BIC: NOLADE21UEL
PayPal:
Kontakt@katzenhilfe-uelzen.de




Link zum Video:

https://fb.watch/4NyHpzRu06/


17. März 2021


Wie versprochen die Fortsetzung von

- Sein Platz bleibt leer -
In Gedenken an "Chef" (H.B)

Wie bereits beschrieben, konnten wir am 8. März die 7. Katze sichern.

- Waltraud "Walli" -

Bei ihr haben wir erstmal ihr starkes Röcheln behandelt. Durch Antibiotikagabe ist schnell Besserung eingetreten.

Auch Walli musste leider operiert werden. Am 12. März wurden ihre kranken Zähne gezogen, damit sie in Zukunft ohne Schmerzen leben kann. Natürlich hat auch Waltraud Floh- und Wurmmittel sowie Schmerzmittel bekommen. Sie ist leider noch sehr ängstlich.

- Bubi -

Heute konnten wir die 8. und letzte Hofkatze - Kater Bubi - sichern. Er war eine harte Nuss, sehr clever. Vor zwei Tagen ist er sogar aus der Falle wieder ausgebrochen. Das hat er auch heute versucht und sich dabei etwas die Krallen verletzt. Er durfte heute gleich zum Tierarzt kommen und auch ihm mussten leider (wenn auch nur zwei) Zähne gezogen werden. Floh- und Wurmmittel hat Bubi selbstverständlich auch bekommen, damit er die Viecher mal los ist. Schmerzmittel und Antibiotika brauchte auch Bubi. Nun darf er sich von der heutigen OP erstmal erholen. Wir hoffen, dass er sich dann auch etwas beruhigt.

Bei allen 8 Katzen haben wir übrigens das Blut untersucht und auch einen Aids- und Leukosetest durchgeführt, der glücklicherweise bei allen Katzen negativ war.

Bubis sieben Kumpel und Kumpelininnen durften am Montag Abend aus ihren Quarantäneboxen in das erste frisch renovierte Katzenzimmer ziehen. Auch wenn für sie alles noch neu ist und sie sich erst gewöhnen müssen, haben wir uns so dolle für sie gefreut, dass sie die Quarantäne verlassen durften.

Jede noch so kleine Spende für die Hofkatzen unseres lieben verstorbenen H.B. "Chef" freut uns sehr. Wirklich jeder Euro zählt und hilft!

Ein herzliches Dankeschön an die Menschen, die bereits für

Frieda
Chef
Uschi
Isolde
Fritz
Isabel "Isa"
Waltraud "Walli" und
Bubi

gespendet haben. Mit Hilfe eurer Unterstützung dürfen sie schmerzfrei weiterleben! Danke!

Hier könnt ihr für die Bande spenden:

Überweisung oder Einzahlung

• EMPFÄNGER - Tierhilfe Wolfsburg e.V.
• IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
• BIC - NOLADE21GFW
• BETREFF (falls eine Spendenbescheinigung erforderlich ist, bitte angeben) - Name, Straße & Hausnummer, PLZ & Wohnort u. die Angabe „Quittung“

Oder über Paypal an

tierhilfe.wolfsburg@t-online.de (Bei PayPal bitte stets "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden).

Solltet ihr eine Spendenbescheinigung benötigen, bitten wir euch, nicht per PayPal sondern per Überweisung auf das Bankkonto zu spenden. Das erleichtert uns die Abwicklung.

Wichtig: Für die Ausstellung einer Spendenquittung benötigen wir im Betreff die vollständigen Daten (Name und vollständige Anschrift). Die Mailadresse reicht leider NICHT.

WICHTIGER HINWEIS:
Einzelspenden bis zu einem Betrag von 200 Euro pro Spende können dem Finanzamt einfach durch den entsprechenden Kontoauszug nachgewiesen werden. Ihr würdet uns sehr helfen, davon Gebrauch zu machen, da das Erstellen der Spendenbescheinigungen viel Arbeit macht und das Finanzamt auch eure Belege bei Beträgen unter 200 Euro akzeptiert.

Sollte dennoch eine Spendenquittung gewünscht sein, bitte im Betreff zu Namen und Anschrift noch den Zusatz "Quittung" einfügen.

Lieben Dank

https://www.facebook.com/148904332193468/posts/1203229513427606/






09. März 2021


- Sein Platz bleibt leer 😪
In Gedenken an H. B. (Chef) 

Diese (sehr lange) Geschichte zu schreiben, fiel uns besonders schwer… Zu nahe geht uns das alles. Aus Wertschätzung für einen besonderen Menschen war es uns wichtig, die richtigen Worte zu finden. Der Tod gehört zum Leben dazu. Jedoch ist es manchmal schwer zu ertragen, dass etwas für immer vorbei ist und ein Stück Geschichte bleibt. Menschen gehen, vieles verändert sich, wird ausradiert… möchte man es doch festhalten und stellt dann fest, dass dies unmöglich ist. Das macht traurig…

Ein schöner, alter großer Hof in einem Wolfsburger Dorf, einer der letzten, die noch übrig sind. Sogar Schleiereulen gibt es hier noch. Von Geburt an war er das Zuhause eines von uns sehr wertgeschätzten Menschen und jahrelang auch das Zuhause dieser und weiterer Katzen, die wir euch heute vorstellen. Einige Miezen verschwanden im Laufe der Zeit spurlos, einen Kater fand man anderenorts ausgesetzt wieder, einige wurden leider überfahren, manche sogar vergiftet. Statt dem älteren, liebenswerten und anderen Menschen gegenüber auch stets hilfsbereiten Hofbesitzer seine Unterstützung anzubieten, die Katzen – die zum Teil einfach dort ausgesetzt wurden – einzufangen und zu kastrieren, erstatteten unliebsame Nachbarn vor einigen Jahren sogar Anzeige.

Vor fünf Jahren wurden wir auf die Kätzchen aufmerksam, besuchten den Hof und boten dem freundlichen Mann unsere Hilfe an, die sehr dankbar angenommen wurde. Ein kleines Abenteuer begann. Einige Wochen hatten wir damals auf dem Hof zu tun. Der alte Herr half uns tatkräftig dabei, seine Katzen für die Kastrationen einzufangen. Das war gar nicht so einfach, doch zu ihm hatten sie Vertrauen. Teilweise konnten wir sie mit Lebendfallen fangen. Die cleversten unter ihnen jedoch machten darum einen riesigen Bogen, so dass einige Fangaktionen im Haus in der urigen Küche des Katzenliebhabers stattfanden. So gelang es am Ende schließlich – nicht zuletzt mit seiner großartigen Unterstützung – alle zu kastrieren. Für seine Tiere hielt er in der Küche liebevoll einige Sessel und Stühle am warmen, nostalgischen Ofen bereit. Gerne wärmten sich die Fellbündel im Winter dort auf. Er erzählte uns, dass er stets morgens früh um Viertel nach sechs aufstehe. Die Tiere würden früh morgens und am frühen Abend gefüttert, im Sommer saß der alte Herr tagsüber gerne draußen auf dem Hof in seinem Sessel unter dem Schauer. Dann zog er sich feine Baumwollhandschuhe an. Das Vertrauen einiger Katzen war so groß, dass sie ihm jeweils auf den Schoß sprangen und sich von ihm streicheln ließen. Es war schön anzusehen wie der bescheidene Mann sich um seine Tiere sorgte und sich um sie kümmerte. Sein Hof und seine Katzen waren sein Leben. Besucher gesellten sich oftmals zu ihm, um einen kleinen Schnack zu halten.

Bei unseren damaligen Fangaktionen durften wir die Kitten mitnehmen. Sie kamen in gute Hände. Auch einen Kater, der nur kurze Zeit nach seiner notwendigen Augen-OP und der Kastration spurlos vom Hof verschwand und erst drei Monate später von aufmerksamen Menschen dank seines Mikrochips wieder aufgefunden wurde, durften wir damals vermitteln. Er erfreute sich bei unseren Besuchen an den Fotos seines Katers im guten neuen Zuhause. „Der darf sogar auf dem Sofa liegen, der hat es gut getroffen!“

Der liebe Katzenfreund war uns in den wenigen Wochen unserer Fangaktion so sehr ans Herz gewachsen, dass wir ihn auch in den folgenden Jahren weiterhin immer mal wieder auf seinem Hof besuchten, ein wenig plauderten und auch mal Futterspenden für seine Tiere vorbei brachten. Im Sommer saß er wie gewohnt draußen auf seinem Sessel unter dem Schauer und erzählte uns aus seinem langen Leben, das er von Geburt an auf dem Hof mit vielen Tieren verbrachte. Pferde waren früher seine Leidenschaft. Viele Abzeichen an der Stalltür erinnern an diese Zeit. Er wusste uns Geschichten aus dem Dorf zu erzählen und unterhielt sich mit uns über das aktuelle Weltgeschehen, über das er stets gut informiert war. Im letzten Jahr durfte er noch seinen 85. Geburtstag feiern. „Dass ich einmal so alt werde, hätte ich nicht gedacht…“, sagte er uns noch im letzten Sommer kurz nach seinem Geburtstag. Ein stolzes Alter… und doch wünschte man sich, dass es wohl immer so weiter gehen möge. Hundert sollte er werden und weiter für seine Katzen sorgen können.

Doch es kam anders. Im Januar mussten wir leider aus der Zeitung erfahren, dass unser Freund nicht mehr bei uns ist. Wir nahmen uns vor, Kontakt zur Familie aufzunehmen, stand es für uns doch insgeheim schon lange fest, dass wir uns um seine Tiere kümmern würden, sollte er dies nicht mehr können. Noch bevor wir dazu kamen, wurden wir am 12. Januar um Unterstützung gebeten.

So erfuhren wir, dass er im Dezember bereits ins Krankenhaus kam und es ihm leider nicht mehr vergönnt war, in sein geliebtes Zuhause zurückzukehren... Die Katzen wurden zwar fürsorglich von Angehörigen und Freunden versorgt, aber es war nicht dasselbe. Sie warteten stets vor seiner Haustür auf IHN, um es sich wie gewohnt in seiner Küche am warmen Ofen gemütlich zu machen und von der draußen herrschenden klirrenden Kälte aufzuwärmen. Doch er kam nicht. Auch sein Platz draußen auf dem Sessel blieb leer. Niemand mehr, bei dem sie auf den Schoß springen konnten, der über ihr Fell strich, niemand mehr, der ihnen die Augen auswischte, denn einige hatten Probleme mit den Augen.

Wir übernahmen ab Mitte Januar schließlich das Füttern und versprachen, die Katzen einzufangen und medizinisch zu versorgen und anschließend in gute Hände zu vermitteln. Wir fühlten uns dem Hof und dem Menschen schon lange verbunden und wollten das stille Versprechen, das wir ihm seit langem gegeben hatten, nun einlösen.

So fahren wir seitdem nun morgens und abends zum Hof, um die Tiere zu versorgen. Nach wenigen Tagen kamen sie bereits in freudiger Erwartung auf das leckere Futter, das wir mitbrachten, angelaufen, sobald wir auf dem Hof ankamen. Einige ließen sich sogar nach kurzer Zeit schon streicheln. Als der schlimme Frost im Februar kam, froren das Futter und Wasser im Stall bereits nach wenigen Minuten ein. Die Tiere froren, Eile war geboten. Wir versuchten, die Katzen zügig zu sichern, was gar nicht so einfach war.
Denn das Vertrauen schwand mit jeder gefangenen Katze mehr und mehr. Die schlauen und miteinander sehr sozialen Katzen bemerkten offensichtlich, dass ihre Artgenossen nach und nach fehlten. Doch das Einfangen war unausweichlich, sie konnten dort so nicht bleiben.

Schnell stellte sich außerdem heraus, dass alle Miezen Zahnprobleme haben. Das sah man ihnen leider so nicht an, denn Katzen verstehen es recht gut, ihr Leiden zu verstecken. Einige, deren Augen das Herrchen stets liebevoll säuberte, hatten zudem ein Entropium (die Augenlider kippten nach innen und die Wimpern scheuerten so auf der Hornhaut). So lange Herrchen die Augen säuberte, erschien es nicht so schlimm. Nachdem jedoch einige Wochen niemand mehr die Augen reinigen konnte, vereiterten diese zunehmend und es war dringend Handlungsbedarf.

Schnell wurde uns klar, dass wir hier einige Tausend Euro in die Hand nehmen müssten, um den Tieren die medizinische Versorgung zukommen lassen zu können, die sie benötigen. Daher bitten wir euch heute für die acht Miezen um eure Unterstützung. Spendet bitte für diese Mäuse, damit alle gesund weiterleben können:

- Frieda –

Die erste süße weiße Maus konnten wir am 17. Januar sichern. Wir nannten sie Frieda. Frieda wurde von uns damals am 04.08.2016 kastriert. Bei der Kastration war sie noch jung und gesund. Nach dem Fangen war sie ganz lieb und ließ sich nun sogar gleich streicheln. Trotzdem muss man ein wenig aufpassen, weswegen sie nicht zu kleinen Kindern sollte, Kinder ab 12 wären wohl in Ordnung. Frieda war sehr dünn, was man ihr so äußerlich jedoch nicht gleich ansah. Die vorhandenen Parasiten erklärten ihren schlechten Allgemeinzustand, auch hatte sie einen richtig schlimmen Schnupfenrückfall bekommen. Wir ließen ihr Blut untersuchen, was sogar okay war. Nachdem sie sich etwas stabilisiert hatte, ließen wir in einer ersten OP einen Teil der Zähne entfernen, die leider wirklich sehr übel dran waren. Ihr Schwanz wies eine frische Verletzung auf, die ebenfalls medizinisch versorgt wurde. Da uns bei Frieda ein Husten auffiel, wurde sie zur Sicherheit auch noch geröngt. In einer zweiten OP am 4. Februar wurden weitere fünf schlimme Zähne entfernt, leider musste dann auch die Schwanzspitze amputiert werden. Sie bekam Schmerzmittel und Medikamente. Inzwischen geht es Frieda gut und sie kann bald vermittelt werden.

- Chef –

Der weiße plüschige Kater war der Liebling des Hofbesitzers. Seine Augen wurden von Herrchen immer gesäubert. Von ihm ließ er sich das gefallen. Dadurch, dass dies viele Wochen ausblieb, entzündeten sie sich und eiterten stark. Wir konnten ihn am 26. Januar endlich sichern und medizinisch versorgen. Auch Chef brauchte mehrere Operationen. Parasiten plagten ihn natürlich auch. Am Tag des Einfangens wurden ihm zunächst 5 schlimme Zähne gezogen. Da er ein beidseitiges Entropium hatte, mussten auch beide Augen operiert werden, um ihm ein dauerhaft schmerzfreies Leben zu ermöglichen. In der zweiten OP wurden dann die restlichen kranken Zähne gezogen. Die Blutuntersuchung war auch bei Chef ganz okay. Anfänglich hat er es nicht verstanden, was ein Katzenklo ist. Dies kannten sie so vom Hof ja auch nicht. Da er des Öfteren unter sich machte, musste unsere Jenny ihn sogar baden. Leider war dies, nicht zuletzt wegen seines langen Fells, unbedingt nötig. Er ließ es tapfer über sich ergehen, hatte jedoch mächtig Angst. Leider musste bei Chef nach einigen Wochen noch eine weitere Augenkorrektur vorgenommen werden, so dass er noch eine dritte OP brauchte. Nach den Augen OPs versorgte unsere Jenny ihn täglich liebevoll mit Augensalbe. Chef erholt sich nun von den Strapazen und auch er kann dann bald in die Vermittlung gehen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und Überwindung seiner Angst denken wir, dass er recht lieb sein kann. Es wäre schön, wenn Chef seinen Namen behalten dürfte.

- Uschi –

Am 3. Februar konnten wir die scheue, etwa 5 Jahre alte Katzendame in die Falle locken. In 2016 für die Kastration war das damals noch recht junge Kätzchen eine harte Nuss. Wir mussten sie seinerzeit im Haus einfangen. Deswegen vermuteten wir, dass wir sie auch jetzt nur sehr schwierig und schon gar nicht mit einer Falle bekommen würden. Wir hatten jedoch Glück. Sie war nun wohl hungrig und ging schon als dritte der acht Miezen in die Falle. Die hübsche, bunte Maus ist jedoch leider mega scheu. Auch auf dem Hof kam sie selten in die Küche und hielt sich lieber im Stall und auf dem Grundstück auf. Auch Uschi hatte Parasiten, ihr Blut sieht aber ganz gut aus. Auch ihr mussten jedoch einige Zähne gezogen werden. Natürlich bekam auch Uschi entsprechend Medikamente. Sie erholt sich nun und kann dann auch bald vermittelt werden. Uschi braucht ein sehr geduldiges Zuhause in dem sie nicht bedrängt wird. Kleine Kinder sollten nicht vorhanden sein und der neue Halter sollte bereit sein, Uschi ganz viel Zeit zu geben, vermutlich wird sie auch zunächst eine sehr sehr lange Zeit im Haus verbringen müssen, um sich richtig einzugewöhnen und damit sie nicht weg läuft. Deswegen wäre es toll, wenn sie einen ihrer 7 Freunde/Freundinnen mitbringen dürfte.

- Isolde –

Das Quarantänezimmer bei unserer lieben Jenny füllt sich immer mehr. Das grau-weiße Mädel konnte am 9. Februar gefangen werden. Sie ist ebenso noch mit Vorsicht zu genießen. Auch sie hatte natürlich Parasiten. Jedoch hatte sie Glück und ihr mussten nur zwei Zähne gezogen werden. Trotzdem sollten die Zähne auch bei der neuen Familie im Auge behalten werden. Das Blut ist i. O. Auch sie brauchte wie alle anderen Schmerzmittel und Antibiotika. Sie wird ebenfalls liebevoll von Jenny versorgt. Auch Isolde benötigt ein Zuhause mit viel Geduld, da sie zu den scheueren Miezen der Sippe gehört. Da sie nicht immer ganz berechenbar ist, sollte auch sie nicht zu kleinen Kindern. Man muss jedoch dazu sagen, dass es für die Katzen, die bisher jede Freiheit gewohnt waren, nun eine Ausnahmesituation ist, in Quarantäneboxen eingesperrt zu sein. In wenigen Tagen darf Isolde jedoch zusammen mit ihren Freunden in das frisch renovierte neue Katzenzimmer umziehen. Dann können wir ihre Charaktere auch noch besser einschätzen und auch besser beurteilen, welche Katzen am besten zusammen passen würden.

- Fritz –

Der süße und sehr liebe weiße Kater konnte am 10. Februar gesichert werden. Fritz hatte einen sehr schlechten Allgemeinzustand, den man ihm leider nicht sofort ansah. Sein Blutstatus war nicht ganz in Ordnung, was wohl auf den schlechten Zahnstatus zurückzuführen war. Seine Zähne waren leider sehr gammelig und einige fehlten bereits, vier mussten ihm noch gezogen werden. Diese ließen sich nur sehr schwierig entfernen. Er war zudem ausgetrocknet und brauchte deswegen eine Infusion. Weiterhin musste er natürlich auch Antibiotika und Schmerzmittel verabreicht bekommen. Fritz mag es gerne, im Haus zu sein. Besonders er wartete stets vor der Tür auf sein Herrchen und mag auch gerne kuscheln. Fritz kommt sicher auch mit nicht ganz so wilden Kindern gut klar.

- Isabel „Isa“ –

Das Katzenmädchen, das wir am 11. Februar endlich einfangen konnten, hatte auch mit einem schlimmen Entropium zu kämpfen, das am 12. Februar beidseitig operiert wurde. Auch Isabel hatte schlimme Zähne, die entfernt werden mussten sowie einen bösen Schnupfen und Wasser in der Lunge. Zudem brauchte auch diese Maus eine 2. OP, da beim ersten Mal nicht alle kranken Zähne mit entfernt werden konnten. Der Blutstatus ist auch nicht ganz i.O. gewesen, was jedoch wahrscheinlich mit den Parasiten zusammenhing. Auch Isabel brauchte Schmerzmittel und Antibiotika. Leider ist sie in der Quarantänebox nicht so nett und schlägt auch mal zu. Wir hoffen, dass sich das gibt, sobald sie im Katzenzimmer ist. Auf dem Hof konnten wir sie beim Füttern anfassen und auch streicheln, jedoch ist sie doch etwas scheuer. Isabel sollte auch nicht zu kleinen Kindern.

Am 8. März konnten wir schließlich die 7. Katze sichern. Wir wissen noch nicht, ob das grau-weiße Mäuschen ein Kater oder eine Katze ist. Sie/er ist sehr scheu und benötigt vor der wahrscheinlich ebenso notwendigen Zahnoperation erst einmal eine Antibiotikatherapie, da sie/er sehr röchelt. Falls es ein Kater sein sollte, wird er Bubi heißen. Wir werden diesen Text dann natürlich entsprechend anpassen und weiterhin berichten.

Nun fehlt noch das letzte - ein grau-weißes Kätzchen. Drückt uns bitte die Daumen, dass es mit dem Einfangen bald klappt, damit wir auch das verbliebene Fellbündel medizinisch versorgen können und bald wieder alle vereint sind und wenigstens für eine kurze Zeit noch einmal zusammen sein dürfen.

Jenny sagt, nachts „sprechen“ die Miezen sogar miteinander. Leider können sie sich derzeit nur von Box zu Box unterhalten. Sie haben einige Jahre als Gemeinschaft auf dem Hof gelebt. Sehr gerne würden wir sie daher, wenn möglich, zu zweit vermitteln.

Am 27. Januar war die Beisetzung ihres Herrchens. Jenny sagt, an diesem Tag waren die Katzen in ihrer Quarantäne besonders merkwürdig und still. Wir sind auch bei der Trauerfeier auf dem Friedhof gewesen und haben Herrchen das Versprechen gegeben, für alle seine Katzen ein gutes Zuhause zu finden. Die neuen Halter sollten bitte auch ein Auge auf die Zähne haben und diese regelmäßig kontrollieren lassen, wobei einige Katzen nur noch wenige Zähne haben, da viele entfernt werden mussten. Sie kommen damit aber gut zurecht. In den ersten Tagen nach der OP, als sie noch Schmerzen hatten, fiel ihnen das Fressen schwer und sie mieden es, obwohl Jenny das Futter pürierte und die leckersten Schleck-Snacks bereit hielt.

An dieser Stelle einmal ein lieber und herzlicher Dank an unsere liebe Jenny!!! Wer einmal eine Katze in einer Quarantänebox versorgen musste, weiß, was das bedeutet! Das ist sehr viel Arbeit. Täglich muss alles gereinigt werden, weil auf dem engen Raum doch sehr schnell ein Chaos aus Streu und Futter entsteht. Zudem lassen sich so scheue Katzen nicht so einfach händeln. Wenn sie zudem noch krank sind, bedarf es besonders intensiver Pflege. Das ist mit scheuen Katzen auf engem Raum noch einmal schwieriger. Auch mussten die Katzen erst einmal lernen, was ein Katzenklo ist, so dass die Boxen mehrfach täglich zu reinigen waren/sind. Derzeit betreut Jenny neben den sieben Quarantäne-Katzen vom Hof auch noch Quacko in der Quantänebox. Das ist tatsächlich fast ein Fulltime-Job und sie macht das in ihrer Freizeit. Täglich müssen zudem Medikamente verabreicht werden. Daneben waren auch noch die FIP-Katzen im Gehege medizinisch und pflegerisch zu versorgen. Und dies alles in der derzeitigen, provisorischen räumlichen Situation, da gerade alle Katzenzimmer im Haus renoviert werden müssen.
Daher ist es Zeit, einmal herzlich DANKESCHÖN zu sagen! Auch an Jennys Mann Christian, der das alles duldet und mitmacht! Das ist nicht selbstverständlich, schließlich sind wir nur ein kleiner Verein und kein Tierheim. All das findet in Privaträumen statt!

Für die Behandlungen der bisher eingefangenen Hofkatzen sind uns inzwischen sehr hohe Tierarztkosten entstanden und die Bezahlung der nächsten Tierarztrechnung steht an. Bitte unterstützt und helft uns, diese Kosten zu tragen:

Überweisung oder Einzahlung

• EMPFÄNGER - Tierhilfe Wolfsburg e.V.
• IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
• BIC - NOLADE21GFW
• BETREFF (falls eine Spendenbescheinigung erforderlich ist, bitte angeben) - Name, Straße & Hausnummer, PLZ & Wohnort u. die Angabe „Quittung“

Oder über Paypal an

tierhilfe.wolfsburg@t-online.de (Bei PayPal bitte stets "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden).

Solltet ihr eine Spendenbescheinigung benötigen, bitten wir euch, nicht per PayPal sondern per Überweisung auf das Bankkonto zu spenden. Das erleichtert uns die Abwicklung.

Wichtig: Für die Ausstellung einer Spendenquittung benötigen wir im Betreff die vollständigen Daten (Name und vollständige Anschrift).

Hinweis:
Einzelspenden bis zu einem Betrag von 200 Euro können dem Finanzamt einfach durch den entsprechenden Kontoauszug nachgewiesen werden. Ihr würdet uns sehr helfen, davon Gebrauch zu machen, da das Erstellen der Spendenbescheinigungen viel Arbeit macht und das Finanzamt auch eure Belege bei Beträgen unter 200 Euro akzeptiert.

Sollte dennoch eine Spendenquittung gewünscht sein, bitte im Betreff zu Namen und Anschrift noch den Zusatz "Quittung" einfügen.

DANKE, DASS WIR IMMER AUF EUCH ZÄHLEN KÖNNEN! IHR SEID DIE BESTEN!



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05. März 2021


-Hercules-

ist nun ca 8 Monate alt und hat einfach einen wahnsinns Charakter

Als er zu uns zurück kam hatte er neurologische Ausfälle und sein Leben stand auf der Kippe. Er konnte nicht mal mehr alleine das Katzenklo benutzen. Dank einer langen Therapie hat er sich gut erholt und nutzt nun auch eigenständig die Katzentoilette.

Leider hat er eine Ataxie zurückbehalten die sich durch leichtes Kopfwackeln und unkoordiniertes laufen sowie "hinten umkippen" bemerkbar macht.

Der kleine Wirbelwind lässt sich durch nichts stoppen und tobt und klettert als wäre nichts.

Er ist einfach nur liebenswert, schmusig und verspielt! Etwas ganz besonderes!!!

Er ist bereits mehrfach entwurmt, kastriert, gechipt und bei Abgabe geimpft. Er sucht ein Zuhause mit Artgenossen bei einer liebevollen Familie.

Er ist sehr aktiv und braucht viel Fläche zum Toben.




28. Februar 2021


Ein Jahr ist es schon her! Viele werden sich erinnern an die dramatischen Tage im Februar/März 2020, als ein schrecklicher sogenannter Hundeschutzhof im Emsland geräumt wurde. Über 70 Hunde fristeten dort unter schlimmsten Bedingungen ihr Dasein. Viele Tierschutzvereine retteten die überlebenden Hunde, so auch wir. Drei Hunde konnte unser Verein übernehmen. Noch ist es jedoch nicht vorbei. Viele Hunde sind immer noch in intensiver Behandlung, so auch "unsere" französische Bulldogge Günther. Die Verantwortlichen sind noch nicht zur Rechenschaft gezogen. So wird uns das Ganze noch länger begleiten. Hier eine Zusammenfassung von Chance zum Leben e.V.:

https://www.facebook.com/190885407732387/posts/1873277366159841/


22. Februar 2021


-Smilla sucht neues Zuhause-

Smillas Besitzer ist leider verstorben und die Angehörigen sehen keine Möglichkeit, die hübsche Maus aufzunehmen.

Sie wird auf ca. 3-4 Jahre geschätzt, Freigang ist erforderlich.

SIe ist geimpft, kastriert und gechipt und wird mit Schutzvertrag vermittelt..

Wer möchte sie kennen lernen? Bitte nur ernstgemeinte Anfragen!!

Smilla hat ein Handicap:

Sie hat eine Hypertrophe Kardiomyopathie (Verdickung des Herzmuskels) Sie bekommt Blutverdünner.




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21.Februar 2021



Der Professor  

Darf nun bald ausziehen  

Der ca. 7 Monate alte kastrierte Kater wünscht sich ein liebevolles Zuhause mit Artgenossen in dem er später Freigang genießen darf.

Wer hätte ein Plätzchen?






10.Februar 2021


-Er wartet schon so lange -
-FIV POSITIV-


Hugo gibt es als Designer Duftnote, als Getränk und zum Knuddeln.
Ich bevorzuge die Knuddelvariante – das bin nämlich ich.
7 Jahre alt, ein echter Kuschelkater und auf der Suche nach einem Zuhause mit einer anderen Katze oder Kater zum Spielen und einem gesicherten Garten, für meine Ausflüge.

Wenn du mich kennenlernen möchtest, dann melde dich bei bei der Tierhilfe Wolfsburg.

Ich warte da auf dich.

Dein Hugo, der einzig wahre!








02.Februar 2021


Günther genießt das Leben


Link zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=hbjb3myLgws&feature=youtu.be







30. Januar 2021

Der Professor meldet sich mit den knopfigsten Knopfaugen ever zurück.

Er hat die Operation gut überstanden und das Futter schmeckt auch schon wieder!






29. Januar 2021

Liebe Grüße vom wilden, verrückten, liebenswerten Knabberzange.

Der Kater hat über die Weihnachtsfeiertage bei einigen Mitlesern hier bei Facebook für Aufregung gesorgt.  Er musste über die Weihnachtstage in der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover bleiben.
Die Rechnung bei Abholung betrug über 2500€
Insgesamt hat uns das Katerchen knapp 3500€ "gekostet".

Einige Menschen konnten nicht verstehen wieso wir so viel Geld für eine Katze ausgeben.

Knabberzange ist heute in sein neues, ländliches verkehrsberuhigtes Zuhause gezogen in dem er mit Artgenossen zusammen lebt. Nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit darf er wieder Freigang genießen. Er hat eine liebevolle Familie gefunden !

Leider ist es tatsächlich so, dass für Hündische Notfälle mehr als für Katzen gespendet wird.  

Aber Hand aufs Herz -
Wir würden es jederzeit wieder so machen!








28. Januar 2021


-Der Professor-

So wenig "bruchsicher" wie das letzte Jahr aufgehört hat, fängt dieses Jahr an.
Der arme kleine, ca. 4 Monate alte Kater hat einen schlimmen Unfall überstanden.  

Leider hat er einen schlimmen, schmerzhaften Bruch davon getragen, der morgen früh operiert werden muss.

Das Geschwisterchen vom Professor hatte mehr Glück und ist gesund und munter auf einer unserer Pflegestellen untergekommen.

Bitte drückt die Daumen, dass der kleine, 2kg leichte Kater die Operation morgen gut übersteht!

Kann uns jemand bei den anfallenden Kosten unterstützen?

EMPFÄNGER - Tierhilfe Wolfsburg e.V.

IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07

BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an tierhilfe.wolfsburg@t-online.de (bitte "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden).






25.Januar 2021


Trüffel sendet Grüße aus seinem neuen Zuhause


19. Januar 2021


-Vom "Leben" gezeichnet-

Viele von euch nehmen Anteil an Günnis Schicksal.

Günther, der kleine Französische-Bulldoggen-Rüde mit der schlimmen Haut. Der arme Kerl, der so ein scheiß Schicksal erleben musste. Ein Schicksal, das er mit vielen anderen Leidensgenossen teilen musste.

Seine Geschichte ist leider nicht mehr bis zu ihrem Ursprung zurück zu verfolgen, aber den Teil, den wir nachverfolgen können, teilen wir heute gerne noch einmal mit euch. Einige haben die Geschichte nicht miterlebt.

Für viele Menschen und für viele unzählige Seelen war es über Jahre hinweg ein Kampf. Ein Kampf gegen Windmühlen wie es schien. Aber hey, auch Windmühlen sind nur große Türme mit Flügeln dran.

Eine über 70jährige Frau "bewirtschaftete" mit Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes einen pompösen Hof im Emsland. Gepflegte Gärten, grüne Wiesen und unzählige Dekofiguren und Blümchen an den Zwingern waren hier zu finden.

Der Schein trügt. Animal Hoarding ist eine Krankheit. Mit der amtlichen Erlaubnis zum Halten von knapp 40 Hunden, was für eine einzelne Person in dem Alter sowohl physisch, als auch finanziell wirklich schon kaum zu bewerkstelligen ist, sammelten sich mindestens 72 Hunde an. Das war die Anzahl der im Februar 2020 lebend aufgefundenen Hundeseelen. Zuvor wurden jedoch bereits einige weg geschafft.

https://nordnews.de/horror-tierschutzhof-geraeumt-68.../

https://www.thueringen24.de/.../Hund-72-Tiere-auf...

https://www.rtl.de/.../horror-fund-auf-tierschutzhof-im...

Glücklicherweise konnte nach vielen vielen Jahren durch mehrere zusammen spielende Faktoren endlich Licht hinter das sich bereits über Jahrzehnte heraus kristallisierende grausame Theater gebracht werden. Der Hof, der auch von vermeintlichen Wolfsburger "Tierschützern" stets als "Schutzhof" und Paradies für alte, gefährliche oder nicht mehr gewollte Hunde angepriesen wurde, stellte sich als regelrechter Schmutzhof dar. Die Hunde wurden dort lediglich aufbewahrt.

In einer großen Aktion und in Zusammenarbeit mehrerer Tierschutzereine und vieler Tierheime aus ganz Deutschland konnte vielen Tieren (nicht nur den Hunden, sondern auch rund 100 Geflügeltieren) geholfen werden. Einige Hunde konnten jedoch leider nur noch von ihrem Leid erlöst werden. Uns allen bleiben wohl die Erinnerungen an die gezeigten Bilder derer, die mit ihrer letzten Kraft versucht haben, sich aufzuraffen, um aus ihren eisigen, matschigen Löchern zu kriechen, um dann nach einem Meter komplett zusammenzubrechen.

Es ist vorbei.

Dort hört niemand mehr jemanden schreien, die dumpfen Schläge, die Striemen an den Tierkörpern, die gebrochenen Knochen, die zerfetzten Überreste in den Zwingern, die toten Hundekadaver in der Knochengrube und zwischen den Hühnern... All das muss Vergangenheit bleiben.  

Günther und Sir Archie sind zwei der vom schrecklichen Hof geretteten und von uns übernommenen Hunde.

Sir Archie lebt nach seiner Genesung glücklich bei einer liebevollen Familie und genießt nun ein traumhaftes Leben.

Bei Günther sind die Behandlungen leider langwieriger und noch nicht abgeschlossen. Auch er wird, seitdem er vom Hof gerettet wurde, engmaschig tierärztlich betreut. An dieser Stelle möchten wir euch für eure vielen Kommentare und für die lieben Worte und Empfehlungen danken!

Günni wog,  als er bei uns angekommen ist, knapp 9 kg. Man konnte Klavier auf seinen Rippen spielen und er hatte großflächige, krustige Hautveränderungen und war fast komplett kahl und hatte furchtbare Schmerzen. Mittlerweile ist er bei knapp 13 kg und genießt auch sein Leben bei seiner neuen Mama. Leider gibt es immer wieder Rückschläge was die Behandlung seiner Hautprobleme angeht und es ist ein steter Kampf. Zudem macht sein Bewegungsapparat Probleme. Durch die vorhergehenden, offensichtlich schwerwiegenden Misshandlungen hat der kleine Rüde mehrere unbehandelte Knochenbrüche davon getragen.

Dank eurer Hilfe können wir immer weitermachen und müssen weder Kosten noch Mühen für den kleinen Kerl scheuen.

Trotz des ganzen Stresses und der gesundheitlichen Einschränkungen hat auch Günni ein schönes Leben. Wir fügen euch eine "Chronik" der Behandlungsstufen als kleine Bildergalerie dazu und möchten euch von ganzem Herzen für eure grandiose Unterstützung danken!

Hier sieht man ganz genau wie es bergauf ging. Leider bringt Facebook die Reihenfolge etwas durcheinander. Wir sind uns sicher, Dank eurer Hilfe auch noch den letzten Rest zu schaffen!

P.S. Gegen die Hofbetreiberin und das Veterinäramt haben wir Strafanzeige erstattet. Wir hoffen, dass die Strafen angemessen ausfallen und der Betreiberin ein für alle Mal ein Ende gesetzt wird.. So etwas darf sich nicht wiederholen. Sie soll angeblich immer noch Hunde bei sich haben.

Auch darf nicht vergessen werden, dass es immer noch Hunde gibt, die von ihren früheren Besitzern vermisst werden. Sie wurden bei der Räumung nicht aufgefunden. Bei einer vom Veterinäramt genehmigten Einrichtung müssten eigentlich die Bestandsbücher (sofern diese existieren) hier Auskunft geben...







17. Januar 2021


-Ein langer, langer Weg-

Ihr erinnert euch sicher noch an unseren Günther. Die Französische Bulldogge ist einer der über 70 Hunde, die vom "Horrorhof" gerettet werden mussten.

Günther befindet sich stetig auf dem Wege der Besserung. Er hat mittlerweile Normalgewicht und unter Schmerzmedikamenten verhält er sich auch ganz vorzeigbar.

Leider ist seine Hauterkrankung wirklich schwerwiegend und mehrere Tierärzte haben nun schon resigniert. Da er viele alte, schlecht verheilte Knochenbrüche hat, bereiten ihm Teile seines Bewegungsapparates große Probleme.

Uns wurde nahe gelegt, mit dem kleinen Mann in die Tierärztliche Hochschule zu fahren.

Glücklicherweise haben wir für Februar einen Termin bekommen.

Die Kosten steigen jedoch weiter ins Unermessliche. Trotzdem möchten wir nicht aus finanziellen Gründen sagen:
Bis hierhin und nicht weiter.

Wir möchten, dass es Günni gut geht und dass es weiterhin bergauf und nicht mehr bergab geht.

Könnt ihr uns helfen, die Behandlungen zu finanzieren?

Bitte spendet

EMPFÄNGER - Tierhilfe Wolfsburg e.V.
IBAN - DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC - NOLADE21GFW

Oder über Paypal an

tierhilfe.wolfsburg@t-online.de

(WICHTIG! Bei PayPal bitte unbedingt "Geld an Freunde senden" anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, welche von der Spende abgezogen werden).







16.Januar 2021


Grinchy wünscht euch ein entspanntes Wochenende


Link zum Video:

https://fb.watch/3JgQvyrHmZ/



10. Januar 2021


-Es lohnt sich immer zu kämpfen-

Erinnert ihr euch an "Kurzer"? Nie werden wir seine Geschichte vergessen! Er konnte von uns aus schlechter Haltung befreit werden. Das Bild wie das kleine Katerchen apathisch vor einem kleinen Papphaus saß, hat sich tief in unsere Köpfe gebrannt. Er ließ sein kleines Köpfchen hängen und war nur Haut und Knochen. Er bekam kaum Luft und hatte furchtbare Schmerzen.
Er war sehr krank und sein Leben hing wirklich am seidenen Faden.  
Kurzer hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem aufgeweckten Kitten entwickelt und schloss auf unserer Pflegestelle schnell Freundschaft mit Kater "Mogli".

Eines Tages bekam Mogli Besuch von seiner potentiellen neuen Familie. Liebevolle Menschen, ein Traumzuhause mit Freigang!
Gut, dass sich die beiden Jungs vorher abgesprochen hatten.... Beide legten sich voll ins Zeug und ließen all den Charme spielen, den sie hatten. Nach einer schlaflosen Nacht, am 03.09.2020, kam dann die Zusage.  Für beide

So wurden "Mogli" und "Kurzer" zu "Tim" und "Struppi". Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, fühlen sich beide sauwohl.  







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06. Januar 2021


https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1707044856136876&id=326619800846062

Tausend Dank ihr Lieben







05.Januar 2021



Die Streunerfamilie durfte sich auf einer unserer liebevollen Pflegestellen auf ein neues Heim vorbereiten <3



Ein Post der

Katzen-Hilfe Uelzen e.V.




Streunerfamilie sucht ein Zuhause - gerne mit Sofaplatz und Freigang

Gestern und heute haben wir nun diese sechs Katzen eingefangen. Mama Räuberchen, ihre Tochter Ottilie und ihre vier Söhne Sandy, Sam Rottiger, Schlümpfchen und Caesar wurden heute dank unserer lieben Spender kastriert, gechipt und tätowiert, sowie entwurmt und entfloht.

Zurück auf ihren Hof können Sie nicht, also suchen sie ein Zuhause. Idealerweise zu bereits vorhandenen Katzen oder zu zweit.

Räuberchens Alter kann nur geschätzt werden. Ihre Kinder dagegen sind alle dieses Frühjahr geboren.

Wer möchte ihnen einen Platz auf Lebenszeit schenken?
Ansprechpartner ist die Tierhilfe Wolfsburg, denn dort dürfen wir die sechs sozialen Schätze hinbringen. Sie kommen auf eine Pflegestelle, auch liebevoll „Zuhause auf Zeit“ genannt

Danke für die Übernahme der kleinen Katzenfamilie liebe Tierhilfe Wolfsburg













01. Januar 2021





Wir wünschen euch ein frohes und gesundes neues Jahr <3